Die Bibel - Altes und Neues Testament
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Hiob - Kp. 39 bis 41 - Luther 1912

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 Hiob - 39. Kapitel

1 Weisst du die Zeit, wann die Gemsen auf den Felsen gebären? oder hast du gemerkt, wann die Hinden schwanger gehen?

2 Hast du gezählt ihre Monden, wann sie voll werden? oder weisst du die Zeit, wann sie gebären?

3 Sie beugen sich, lassen los ihre Jungen und werden los ihre Wehen.

4 Ihre Jungen werden feist und gross im Freien und gehen aus und kommen nicht wieder zu ihnen.

5 Wer hat den Wildesel so frei lassen gehen, wer hat die Bande des Flüchtigen gelöst,

6 dem ich die Einöde zum Hause gegeben habe und die Wüste zur Wohnung?

7 Er verlacht das Getümmel der Stadt; das Pochen des Treibers hört er nicht.

8 Er schaut nach den Bergen, da seine Weide ist, und sucht, wo es grün ist.

9 Meinst du das Einhorn werde dir dienen und werde bleiben an deiner Krippe?

10 Kannst du ihm dein Seil anknüpfen, die Furchen zu machen, dass es hinter dir brache in Tälern?

11 Magst du dich auf das Tier verlassen, dass es so stark ist, und wirst es dir lassen arbeiten?

12 Magst du ihm trauen, dass es deinen Samen dir wiederbringe und in deine Scheune sammle?

13 Der Fittich des Strausses hebt sich fröhlich. Dem frommen Storch gleicht er an Flügeln und Federn.

14 Doch lässt er seine Eier auf der Erde und lässt sie die heisse Erde ausbrüten.

15 Er vergisst, dass sie möchten zertreten werden und ein wildes Tier sie zerbreche.

16 Er wird so hart gegen seine Jungen, als wären sie nicht sein, achtet's nicht, dass er umsonst arbeitet.

17 Denn Gott hat ihm die Weisheit genommen und hat ihm keinen Verstand zugeteilt.

18 Zu der Zeit, da er hoch auffährt, verlacht er beide, Ross und Mann.

19 Kannst du dem Ross Kräfte geben oder seinen Hals zieren mit seiner Mähne?

20 Lässt du es aufspringen wie die Heuschrecken? Schrecklich ist sein prächtiges Schnauben.

21 Es stampft auf den Boden und ist freudig mit Kraft und zieht aus, den Geharnischten entgegen.

22 Es spottet der Furcht und erschrickt nicht und flieht vor dem Schwert nicht,

23 wenngleich über ihm klingt der Köcher und glänzen beide, Spiess und Lanze.

24 Es zittert und tobt und scharrt in die Erde und lässt sich nicht halten bei der Drommete Hall.

25 So oft die Drommete klingt, spricht es: Hui! und wittert den Streit von ferne, das Schreien der Fürsten und Jauchzen.

26 Fliegt der Habicht durch deinen Verstand und breitet seine Flügel gegen Mittag?

27 Fliegt der Adler auf deinen Befehl so hoch, dass er sein Nest in der Höhe macht?

28 In den Felsen wohnt er und bleibt auf den Zacken der Felsen und auf Berghöhen.

29 Von dort schaut er nach der Speise, und seine Augen sehen ferne.

30 Seine Jungen saufen Blut, und wo Erschlagene liegen, da ist er.

 Hiob - 40. Kapitel

1 Und der HERR antwortete Hiob und sprach:

2 Will mit dem Allmächtigen rechten der Haderer? Wer Gott tadelt, soll's der nicht verantworten?

3 Hiob aber antwortete dem HERRN und sprach:

4 Siehe, ich bin zu leichtfertig gewesen; was soll ich verantworten? Ich will meine Hand auf meinen Mund legen.

5 Ich habe einmal geredet, und will nicht antworten; zum andernmal will ich's nicht mehr tun.

6 Und der HERR antwortete Hiob aus dem Wetter und sprach:

7 Gürte wie ein Mann deine Lenden; ich will dich fragen, lehre mich!

8 Solltest du mein Urteil zunichte machen und mich verdammen, dass du gerecht seist?

9 Hast du einen Arm wie Gott, und kannst mit gleicher Stimme donnern, wie er tut?

10 Schmücke dich mit Pracht und erhebe dich; ziehe Majestät und Herrlichkeit an!

11 Streue aus den Zorn deines Grimmes; schaue an die Hochmütigen, wo sie sind, und demütige sie!

12 Ja, schaue die Hochmütigen, wo sie sind und beuge sie; und zermalme die Gottlosen, wo sie sind!

13 Verscharre sie miteinander in die Erde und versenke ihre Pracht ins Verborgene,

14 so will ich dir auch bekennen, dass dir deine rechte Hand helfen kann.

15 Siehe da, den Behemoth, den ich neben dir gemacht habe; er frisst Gras wie ein Ochse.

16 Siehe seine Kraft ist in seinen Lenden und sein Vermögen in den Sehnen seines Bauches.

17 Sein Schwanz streckt sich wie eine Zeder; die Sehnen seiner Schenkel sind dicht geflochten.

18 Seine Knochen sind wie eherne Röhren; seine Gebeine sind wie eiserne Stäbe.

19 Er ist der Anfang der Wege Gottes; der ihn gemacht hat, der gab ihm sein Schwert.

20 Die Berge tragen ihm Kräuter, und alle wilden Tiere spielen daselbst.

21 Er liegt gern im Schatten, im Rohr und im Schlamm verborgen.

22 Das Gebüsch bedeckt ihn mit seinem Schatten, und die Bachweiden umgeben ihn.

23 Siehe, er schluckt in sich den Strom und achtet's nicht gross; lässt sich dünken, er wolle den Jordan mit seinem Munde ausschöpfen.

24 Fängt man ihn wohl vor seinen Augen und durchbohrt ihm mit Stricken seine Nase?

 Hiob - 41. Kapitel

1 40:25 Kannst du den Leviathan ziehen mit dem Haken und seine Zunge mit einer Schnur fassen?

2 40:26 Kannst du ihm eine Angel in die Nase legen und mit einem Stachel ihm die Backen durchbohren?

3 40:27 Meinst du, er werde dir viel Flehens machen oder dir heucheln?

4 40:28 Meinst du, dass er einen Bund mit dir machen werde, dass du ihn immer zum Knecht habest?

5 40:29 Kannst du mit ihm spielen wie mit einem Vogel oder ihn für deine Dirnen anbinden?

6 40:30 Meinst du die Genossen werden ihn zerschneiden, dass er unter die Kaufleute zerteilt wird?

7 40:31 Kannst du mit Spiessen füllen seine Haut und mit Fischerhaken seinen Kopf?

8 40:32 Wenn du deine Hand an ihn legst, so gedenke, dass es ein Streit ist, den du nicht ausführen wirst.

9 40:1 Siehe, die Hoffnung wird jedem fehlen; schon wenn er seiner ansichtig wird, stürzt er zu Boden.

10 41:2 Niemand ist so kühn, dass er ihn reizen darf; wer ist denn, der vor mir stehen könnte?

11 41:3 Wer hat mir etwas zuvor getan, dass ich's ihm vergelte? Es ist mein, was unter allen Himmeln ist.

12 41:4 Dazu muss ich nun sagen, wie gross, wie mächtig und wohlgeschaffen er ist.

13 41:5 Wer kann ihm sein Kleid aufdecken? und wer darf es wagen, ihm zwischen die Zähne zu greifen?

14 41:6 Wer kann die Kinnbacken seines Antlitzes auftun? Schrecklich stehen seine Zähne umher.

15 41:7 Seine stolzen Schuppen sind wie feste Schilde, fest und eng ineinander.

16 41:8 Eine rührt an die andere, dass nicht ein Lüftlein dazwischengeht.

17 41:9 Es hängt eine an der andern, und halten zusammen, dass sie sich nicht voneinander trennen.

18 41:10 Sein Niesen glänzt wie ein Licht; seine Augen sind wie die Wimpern der Morgenröte.

19 41:11 Aus seinem Munde fahren Fackeln, und feurige Funken schiessen heraus.

20 41:12 Aus seiner Nase geht Rauch wie von heissen Töpfen und Kesseln.

21 41:13 Sein Odem ist wie eine lichte Lohe, und aus seinem Munde gehen Flammen.

22 41:14 Auf seinem Hals wohnt die Stärke, und vor ihm her hüpft die Angst.

23 41:15 Die Gliedmassen seines Fleisches hangen aneinander und halten hart an ihm, dass er nicht zerfallen kann.

24 41:16 Sein Herz ist so hart wie ein Stein und so fest wie ein unterer Mühlstein.

25 41:17 Wenn er sich erhebt, so entsetzen sich die Starken; und wenn er daherbricht, so ist keine Gnade da.

26 41:18 Wenn man zu ihm will mit dem Schwert, so regt er sich nicht, oder mit Spiess, Geschoss und Panzer.

27 41:19 Er achtet Eisen wie Stroh, und Erz wie faules Holz.

28 41:20 Kein Pfeil wird ihn verjagen; die Schleudersteine sind ihm wie Stoppeln.

29 41:21 Die Keule achtet er wie Stoppeln; er spottet der bebenden Lanze.

30 41:22 Unten an ihm sind scharfe Scherben; er fährt wie mit einem Dreschwagen über den Schlamm.

31 41:23 Er macht, dass der tiefe See siedet wie ein Topf, und rührt ihn ineinander, wie man eine Salbe mengt.

32 41:24 Nach ihm leuchtet der Weg; er macht die Tiefe ganz grau.

33 41:25 Auf Erden ist seinesgleichen niemand; er ist gemacht, ohne Furcht zu sein.

34 41:26 Er verachtet alles, was hoch ist; er ist ein König über alles stolze Wild.

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